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Viper ist ein weiblicher Pavian und ein Hochblatt des Trupps der Morgenröte.

Aussehen Bearbeiten

Viper ist groß und kräftig[2].

Biografie Bearbeiten

Jagende Schatten Bearbeiten

Als einige der Wachposten des Lichtwald-Trupps von ihrer Schicht zurückkehren, hört Dorn, wie Viper sich einen heftigen Streit mit Kern liefert und denkt genervt bei sich, dass die scharfzüngige Paviandame im Trupp immer für Unruhe gesorgt hat. Viper meint höhnisch, dass Kern im Krummbaum-Trupp vielleicht ein Hochblatt war, aber im Langbaumlager gerade mal zum Ausmisten taugen würde. Kern faucht verärgert zurück, dass der Krummbaum-Trupp schon immer bessere Kämpfer gehabt habe, da sie sich ihr Territorium immerhin nicht von Meerkatzen haben streitig machen lassen. Viper nennt ihn daraufhin einen verlausten Affen, worauf Kern verächtlich einwirft, wie sie ihn einen Affen nennen kann, wo der Lichtwald-Trupp diese doch gerade zu sich eingeladen habe und meint, dass es bei ihnen doch nur zum Tiefwurz reicht. Daraufhin mischt sich Dorn verärgert in das Gespräch ein und stellt klar, dass Ränge lediglich eine Art sind, den Trupp zu organisieren. Er fragt Viper, ob sie sich noch daran erinnern kann, wie Stachel den Starkzweigen erlaubt hat, die anderen Ränge zu terrorisieren, worauf sie jedoch einwirft, dass sie sich noch erinnern kann, dass er ebenfalls einer der Starkzweige war. Dorn stimmt ihr zu, stellt aber auch klar, dass er es furchtbar fand, wie eingeschüchtert alle die ganze Zeit waren und fragt Viper, ob sie diese Verhältnisse wirklich zurück haben möchte, worauf alle beschämt wirken. Dorn meint dann im milderen Ton, dass sie alle eine anstrengende Wache hatten und sich eine doppelte Portion zu Essen nehmen dürfen, was sie dankend annehmen.
Später, nachdem Dorn von seinen Erlebnissen auf dem Geierberg zum Trupp zurückkehrt, meint Viper, dass sich zwar alle freuen würden, ihn zu sehen, dass sie aber auch weiter mit ihrer Wahl für das neue Kronblatt machen sollten. Die beiden Kandidatinnen sind Beere und Mango, allerdings stellt Viper fest, dass es trotz dreimaligem Durchzählen der Steine immer noch unentschieden steht. Dorn gibt daraufhin seinen Stein für Beere ab, sodass Viper verkündet, dass sie nun offiziell das Kronblatt des Trupps ist, aber die Feierlichkeiten werden unterbrochen, als Wurzel zusammen mit ein paar anderen Wachposten den verwundeten Stummel herbeiträgt. Dorn bemerkt, dass Viper und Klette miteinander tuscheln und ihm seltsame Blicke zuwerfen. Das ist darauf zurückzuführen, dass Dorn zuvor eine Vision erlebt hat, in der er gesehen hat, wie Stummel von den Pavianen des Krummbaum-Trupps angegriffen wurde, und er sich, als er beim Trupp angekommen ist, besorgt nach Stummels Wohlbefinden erkundigt hat. Dies erregt aber nun Misstrauen, da keiner im Trupp zuvor etwas von diesem Angriff wusste, allerdings entlastet Stummel Dorn, indem er erzählt, was wirklich geschehen ist. Viper und Klette scheinen Dorn jedoch immer noch zu verdächtigen und wirken enttäuscht, so als ob sie sich gewünscht hätten, dass Dorn als Verräter entlarvt worden wäre.
Kurze Zeit später, als Dorn beschließt, Beere darum zu bitten, Matsch zu einem Sternblatt zu ernennen, wird er kurz von Viper angehalten, welche sich seit Beeres Ernennung sehr unterstützend ihr gegenüber gezeigt hat, geht aber zu Beere auf die Lichtung, ohne sich um Vipers Protest zu kümmern. Er versucht, mit Beere zu reden, wird dabei aber mehrmals unterbrochen, unter anderem von Klette, der erklärt, dass die Kronwache bereit zur Inspektion wäre. Dorn fragt Beere erstaunt, was die Kronwache sei, woraufhin sie ihm erklärt, dass es eine Gruppe von Pavianen ist, die dem Kronblatt treu ergeben sind und den Trupp beschützen, und auch sagt, dass der Name Vipers Idee war. Als Dorn Beere von Matschs Wunsch erzählt, das neue Sternblatt zu werden, meint Viper, dass er dafür das Mondscheinritual absolvieren muss, worauf Dorn verärgert klarstellt, dass Matsch dies weiß und dass heute Nacht Vollmond ist, weshalb es ein idealer Zeitpunkt wäre.
In der Nacht führen die Paviane das Mondscheinritual durch, welches darin besteht, dass Matsch mit verbundenen Augen unter seinen Steinen den weißen Mondstein heraussuchen muss. Viper setzt Matsch zu diesem Zweck einen alten Gazellenschädel auf den Kopf, dessen Augenhöhlen mit roten Blättern verstopft sind, damit Matsch nicht hindurchsehen kann. Sie nimmt ihm den Schädel auch wieder ab, als Matsch sich für den falschen Stein entscheidet, was er jedoch mit Absicht getan hat, da die Steine ihm mitgeteilt haben, dass der Trupp dem falschen Anführer folgen würde und er dementsprechend nicht Beeres Berater hätte werden können.
Kurz darauf, als Birne verschwunden ist, fangen Viper und einige Wachposten Spinne ein und bringen ihn zu Beere, da sie ihn für einen Spion des Krummbaum-Trupps halten. Sie fangen an, ihn zu verhören, was sich jedoch zunächst als vergeblich rausstellt, da Spinne ziemlich unsinnige Antworten gibt, die Beere seiner Meinung nach hören möchte. Schließlich erfahren sie jedoch von ihm, dass Birne nach Süden gegangen ist, wobei Klette meint, dass Spinne vorerst am Leben bleibt, aber nicht versuchen soll, Zeit zu schinden um sich zu retten. Viper merkt an, dass er vermutlich genau das vorhat.
Als es später zum Kampf zwischen den beiden Trupps kommt, sieht Dorn, wie einer der feindlichen Paviane versucht, Viper von hinten mit einem Stein zu erschlagen, worauf er ihr das Leben rettet, indem er den Angreifer gegen einen Baum schleudert und dieser von einem spitzen Ast durchbohrt wird. Viper dankt ihm dafür, wobei Dorn bei sich denkt, dass sie keine Feinde sind, wenn der Trupp in Gefahr ist. Sie und Splitt schleifen Ranke schließlich weg, nachdem sie besiegt und von Beere zu einem Tiefwurz degradiert worden ist.
Kurze Zeit später erfährt Dorn durch seine Gabe als Großer Vater, dass Beere den Kronwachen aufgetragen hat, Ranke zu töten, worauf er sie mit Matsch, Spinne und Nuss zur Rede stellt. Er versucht dabei auch zu argumentieren, dass Viper und Klette sich nicht bewusst sind, wie furchtbar diese Entscheidung wäre, aber Beere stellt klar, dass dieser Mord ihre eigene Entscheidung ist und nichts mit Klette und Viper zu tun hat. Daraufhin offenbart Dorn schließlich, dass er der neue Große Vater ist, was Beere ihm jedoch nicht glauben möchte und sagt, er solle ihr aus den Augen gehen. Traurig verlässt Dorn sie zusammen mit seinen Freunden, erkennt aber, dass sie die Kronwache aufhalten müssen, da Ranke zu töten ebenfalls ein Gesetzesbruch wäre. Sie folgen den Spuren zu einem ausgetrocknetem Flussbett, wo sie sehen, wie Ranke von Klette, Viper und Splitt in die Enge getrieben wird. Daraufhin gehen die vier Freunde zum Angriff über, wobei Nuss mit Viper kämpft und Ranke dadurch die Flucht ermöglicht. Viper bezeichnet sie als Verräterpack und meint, dass der Trupp wegen ihnen nun in Gefahr schweben würde, aber Dorn stellt klar, das sie das Gesetz bewahrt haben und die Kronwache kein Recht hatte, es zunichtezumachen. Klette droht, sie zu töten, sollten sie jemals zurückkehren, wobei Viper faucht, dass sie Beere Bericht erstatten werden und sie zu diesem Zeitpunkt weit weg sein sollten. Daraufhin ergreifen Dorn und die anderen die Flucht.

Goldene Wölfe Bearbeiten

Folgt

Quellen Bearbeiten

  1. Jagende Schatten, Seite 13
  2. Jagende Schatten, Seite 202
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