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Klette (Original: Creeper) ist ein männlicher Pavian und ein Hochblatt des Trupps der Morgenröte.

Aussehen Bearbeiten

Klette ist groß[2] und kräftig[3] und hat lange Arme[4]. Nach dem Kampf gegen den Krummbaum-Trupp ist sein Gesicht zerschunden und ihm fehlt ein Auge, dessen nun leere Höhle wund aussieht[5].

Biografie Bearbeiten

Jagende Schatten Bearbeiten

Als Dorn nach seinem Gespräch mit Aurora zum Lichtwald-Trupp zurückkehrt, wird er von Nuss zu Stummel und Klette geführt, die als Wachposten nach Gefahren Ausschau halten sollten und dabei eine tote Hyäne entdeckt haben. Auf Dorns Frage hin bestätigen beide, dass es dieselbe Hyäne ist, die am Vortag um das Lager geschlichen ist und merken an, dass vielleicht etwas mit ihr nicht stimmt, da sie nicht gefressen wurde, auch nicht von dem Tier, das sie getötet hat. Daraufhin verfallen Nuss, Klette und Stummel in eine spielerische Rauferei, die aber schließlich von Dorn unterbrochen wird, der die beiden Wachposten anweist, nach weiteren Hyänen Ausschau zu halten. Sie tun dies auch, aber kurz darauf kommen sie zurück, um ihren Trupp vor Ranke und dem Krummbaum-Trupp zu warnen, die in ihr Territorium eingedrungen sind. Während des Kampfes zwischen den beiden Trupps sieht Dorn, wie Klette seine langen Arme gegen zwei feindliche Paviane schwingt und sie damit zurück zwischen die Bäume treibt.
Tage später, als Dorn zum Lichtwald-Trupp zurückkehrt, nachdem die Geier ihn während des Kampfes gerettet haben, reagieren die übrigen Paviane mit Skepsis, als Dorn, da er ihnen nicht die Wahrheit sagen kann, erzählt, er sei ohnmächtig geworden und von einem Aasfresser fortgeschleift worden. Klette, der durch den Kampf ein Auge verloren hat, begegnet ihm dabei mit offenem Misstrauen, auch wenn Beere versucht, ihn zu beschwichtigen. Beere wird kurz darauf vom Trupp zum Kronblatt ernannt, aber die Feierlichkeiten werden unterbrochen, als Wurzel zusammen mit ein paar anderen Wachposten den verwundeten Stummel herbeiträgt. Dorn bemerkt, dass Viper und Klette miteinander tuscheln und ihm dabei seltsame Blicke zuwerfen. Das ist darauf zurückzuführen, dass Dorn zuvor eine Vision erlebt hat, in der er gesehen hat, wie Stummel von den Pavianen des Krummbaum-Trupps angegriffen wurde und er sich, als er beim Trupp angekommen ist, besorgt nach seinem Wohlbefinden erkundigt hat. Dies erregt aber nun Misstrauen, da keiner im Trupp zuvor etwas von diesem Angriff wusste, allerdings entlastet Stummel Dorn, indem er erzählt, was wirklich geschehen ist. Viper und Klette scheinen Dorn jedoch immer noch zu verdächtigen und wirken enttäuscht, so als ob sie sich gewünscht hätten, dass Dorn als Verräter entlarvt worden wäre.
Später versucht Dorn, allein mit Beere zu reden, um ihr zu sagen, dass die Geier in zum neuen Großen Vater ernannt haben, wird dabei aber mehrmals unterbrochen, zu guter Letzt von Klette, der verkündet, dass die Kronwache zur Inspektion bereitstünde. Dorn reagiert darüber verwirrt, da er nicht weiß, was die Kronwache ist, worauf Beere ihm erklärt, dass es ein neuer Rang aus den stärksten Pavianen ist, welcher dazu dient, den Trupp vor Gefahren zu schützen. Klette verkündet, dass die Paviane nun bereit wären, den Treueeid abzulegen, was Beere zuerst als unnötig empfindet, schließlich aber doch zulässt, da Klette darauf besteht. Dorn fühlt sich dabei jedoch sehr unwohl, denn auch, wenn er weiß, dass der Trupp beschützt werden muss, erinnert ihn diese Elitetruppe zu sehr an Stachels Starkzweige, besonders da Beere die Formulierung "Ihr werdet die großen, starken Zweige sein, die unseren Trupp beschützen" verwendet hat. Er versucht nochmal, mit ihr zu sprechen, aber sie geht, da sie noch andere Dinge zu erledigen hat. Klette beleidigt Dorn daraufhin, indem er sagt, dass Beere als Kronblatt nun mal keine Zeit hätte, sich mit Mittelblättern zu befassen und fügt hinzu, dass er offiziell nie zum Hochblatt ernannt worden sei und dass ihm lediglich Ranke diese Ehre angetragen habe, als er ein Mitglied ihres Trupps gewesen ist. Dorn stellt zornig klar, dass der Trupp ihm diesen Status nach der Großen Schlacht verliehen hat, worauf Klette jedoch meint, dass es in nicht wundern würde, wenn Dorn immer noch Treue für die Krummbäume empfinden würde. Dorn weist dies verärgert zurück und sagt, dass er Beere vor allen Gefahren beschützen wird, worauf Klette meint, dass er sich darüber keine Sorgen mehr machen müsste, da Beere ja nun die Kronwachen hat, die sie beschützen können.
Nachdem Matsch die Mondscheinlesung mit Absicht nicht bestanden hat, meint Klette, dass der Trupp kein Sternblatt bräuchte, da der Große Geist Bravelands verlassen habe, und ein starker Anführer nun wichtiger sei. Beere widerspricht im jedoch, da jeder Trupp ein Sternblatt bräuchte und dass sie beim nächsten Vollmond einen anderen Kandidaten haben werden.
Kurz darauf, als Birne verschwunden ist, fangen Klette und ein paar andere Wachposten Spinne ein und bringen ihn zu Beere, da sie ihn für einen Spion des Krummbaum-Trupps halten. Sie fangen an, ihn zu verhören, was sich aber zuerst als schwierig herausstellt, da Spinne lauter Antworten gibt, die Beere seiner Meinung nach hören will, sich im Endeffekt aber als unsinnig erweisen. Schließlich erfahren sie jedoch von ihm, dass er Birne gesehen hat, worauf sich Dorn, Klette, Nuss und Spinne auf den Weg machen, um sie zu suchen. Ihre Spur führt sie schließlich zu einer Höhle, wo sie Birnes Leichnam finden, allerdings erweist sich die Höhle als eine Falle des Krummbaum-Trupps, welcher durch einen Steinschlag den Höhleneingang blockiert. Ranke verhöhnt die vier und offenbart ihren Plan, hinterrücks die Mütter und Jungen des Trupps der Morgenröte abzuschlachten, wobei Dorn noch versucht, sie mit Worten davon abzubringen, aber es nützt nichts. Der erzürnte Klette versucht daraufhin, sich auf Dorn zu stützen, da er ihm die Schuld dafür gibt, aber Dorn wehrt ihn ab und stellt zornig klar, dass es im Moment wichtiger ist, einen Ausgang zu suchen.
Als die Nacht hereinbricht, gelingt es den Freunden, sich zu befreien, da Dorn durch seine Gabe als Großer Anführer in der Lage ist, sich in eine Fledermaus hineinzuversetzen und so einen Ausweg zu finden. Sie rennen zurück zum Trupp, wobei Dorn sich Gedanken macht, was er Beere im Bezug auf ihre Mutter erzählen soll, wozu Klette jedoch meint, dass dies warten kann, bis die unmittelbare Gefahr vorbei ist. Als Ranke jedoch besiegt und zu einem Tiefwurz degradiert wird, mustert Beere sie mit blindem Hass, woraufhin Dorn an dem kalten Glitzern in Klettes Auge bewusst wird, dass er ihr bereits von ihrer Mutter erzählt hat, wozu er kein Recht gehabt hat.
Später erfährt Dorn durch seine Fähigkeit, dass Beere der Kronwache den Befehl gegeben hat, Ranke zu töten, woraufhin er sie mit Matsch, Nuss und Spinne zur Rede stellt. Er versucht dabei auch, zu argumentieren, dass Viper und Klette sich nicht bewusst sind, wie furchtbar diese Entscheidung wäre, aber Beere stellt klar, dass dieser Mord ihre eigene Entscheidung ist und nichts mit Viper und Klette zu tun hat. Daraufhin offenbart Dorn schließlich, dass er der neue Große Vater von Bravelands ist, was Beere jedoch nicht glauben möchte, sodass sie Dorn sagt, er solle ihr aus den Augen gehen. Traurig verlässt Dorn sie zusammen mit seinen Freunden, erkennt aber, dass sie die Kronwache aufhalten müssen, da Ranke zu töten der Gerechtigkeit nicht zum Sieg verhelfen würde, da dies ebenfalls ein Gesetzesbruch wäre. Sie folgen den Spuren zu einem ausgetrocknetem Flussbett, wo sie sehen, wie Ranke von Klette, Viper und Splitt in die Enge getrieben wird. Daraufhin gehen die vier Freunde zum Angriff über, wobei Dorn mit Klette kämpft und Ranke dadurch die Flucht ermöglicht. Klette bezeichnet die vier als Verräterpack, wobei Dorn jedoch klarstellt, dass sie das Gesetz bewahrt haben und die Kronwachen kein Recht dazu hatten, es zu brechen. Klette droht, sie zu töten, sollten sie jemals wiederkommen, wobei Viper faucht, dass sie Beere Bericht erstatten werden und sie zu diesem Zeitpunkt weit weg sein sollten. Daraufhin ergreifen Dorn und die anderen die Flucht.

Goldene Wölfe Bearbeiten

Als Dorn sich zusammen mit Aurora auf den Weg zum Wasserloch macht, wo offiziell verkündet werden soll, dass er der neue Große Vater ist, bemerkt Dorn den Trupp der Morgenröte, worauf er sich mit Spinne, Matsch und Nuss zu ihnen begibt, um noch einmal mit Beere zu sprechen. Viper und Klette zeigen sich dabei ziemlich aggressiv und weisen darauf hin, dass er nicht mehr zum Trupp gehört, allerdings bittet Beere sie um Einhalt und sagt zu Dorn, dass sie erkannt hat, dass er Recht hatte, da Ranke zu töten ein unverzeihlicher Gesetzesbruch gewesen wäre. Viper meint dazu verärgert, dass Ranke und Dorn ohnehin unwichtig seien, da sie schließlich hergekommen seien, um den neuen Großen Vater zu begrüßen. Sie und Klette reagieren mit entgeistertem Entsetzen, als Aurora den übrigen Tieren offenbart, dass Dorn der neue Große Vater von Bravelands ist.
Später, als die Elefanten die Lichtung für Dorn herrichten, damit die übrigen Tiere zu ihm kommen und in um Rat bitten können, erscheint Beere zusammen mit dem übrigen Trupp der Morgenröte, um sich zu erkundigen, wie sie vorankommen. Viper, Klette und einige andere Paviane zeigen sich dabei jedoch missbilligend, da die Elefanten, um auch Platz für größere Tiere zu schaffen, mehrere gesunde Bäume ausgerissen haben und Klette meint sogar, dass Dorn kein Recht gehabt hätte, einen Platz zu wählen, der so nah am Lager des Trupps der Morgenröte sei. Dorns versucht, ihn zu beschwichtigen, dass die Elefanten bald fort sein werden, aber Klette meint dazu, dass es Dorn wohl egal wäre, ob er diesem Trupp schaden zufügt. Beere bringt ihn jedoch wütend zum Schweigen und stellt klar, dass sie stolz sein sollten, dass nach so langer Zeit wieder ein Pavian Großer Vater ist.
Nachdem Dorn mit den Krokodilen gesprochen hat, erfährt er von Mango, dass die Kronwache sich für ziemlich wichtig hält und es auch Ähnlichkeiten zu Stachels Starkzweigen gibt. Allerdings besteht der Unterschied darin, dass die Starkzweige trotz allem Stachels Autorität nie in Frage gestellt haben, während Beere etwa die Hälfte der Zeit nicht einmal weiß, was die Kronwachen eigentlich vorhaben. Daraufhin geht Dorn zum Trupp und versucht, dieses Verhalten zu unterbinden; dabei fällt ihm jedoch auf, dass einige Paviane ihm zwar zustimmen, andere jedoch eher missmutig wirken. Klette fragt, was Dorn eigentlich wolle und fügt hinzu, dass Dorn selbst doch alles daran gesetzt hat, Stachels Autorität zu untergraben, als dieser Kronblatt gewesen ist. Dorns stellt verärgert klar, dass Klette genau weiß, dass das etwas anderes war, da Stachel böse war und man ihn hat aufhalten müssen. Nachdem die übrigen Paviane nach dem Gespräch gegangen sind, zeigt Beere sich von Dorns Eingreifen jedoch nicht besonders begeistert, da sie vermutet, dass seine Hilfe ihre eigene Autorität untergraben würde.
Nach Rankes Tod geht Dorn zum Trupp der Morgenröte, da er vermutet, dass die Kronwache etwas mit dem Vorfall zu tun hat. Beere zeigt sich über diese Anschuldigung zuerst empört und stellt klar, dass Dorn eigentlich keinen Beweis hat, außer dass der Mörder ein Pavian gewesen ist. Daraufhin gibt Klette jedoch offen zu, dass er Ranke getötet hat und meint, dass er dies zum Wohle des Trupps getan habe und Beere es schon längst hätte tun sollen. Beere sagt entsetzt, dass dies nicht war sein kann, aber Klette stellt infrage, warum er es sonst zugeben sollte. Er meint dazu jedoch, dass es nicht einmal ein Geständnis sei, da ein Geständnis Schuld voraussetzen würde und er einfach nur Stolz für diesen Mord empfindet. Beere faucht daraufhin, dass er in dem Fall nicht mehr ein Mitglied der Kronwache und auch kein Hochblatt mehr ist, sondern bis an sein Lebensende ein Tiefwurz sein wird. Klette reagiert auf diese Ankündigung jedoch völlig gleichgültig und meint, dass Beere nicht länger die Befugnis habe, in zu degradieren. Daraufhin befiehlt Beere den übrigen Kronwachen, Klette gefangen zu nehmen, aber diese stellen sich stattdessen auf Klettes Seite. Anschließend verkündet Klette, dass das Konzept des Kronblatts schon längst veraltet sei und behauptet dabei sogar, dass alle bisherigen Kronblätter nur zu ihrem eigenen Vorteil gehandelt hätten und dass er und die Kronwachen nun den Trupp anführen würden. Dorn versucht, den Trupp davon zu überzeugen, dass Beere ihre rechtmäßige Anführerin ist, aber nun wenden Klette und Viper sich an ihn und behaupten, Dorn hätte seine Position als Großer Vater nur ausgenutzt, um den Trupp zu schwächen. Dabei sagt Klette auch frei heraus, dass Stachel zwar böse war, aber dem Trupp dennoch zu Stärke und Macht verholfen habe, indem er Paviane zu Treibblättern ernannt hat, während Dorn hingegen angeblich nichts für den Trupp getan habe. Klette und Viper behaupten anschließend auch, dass Dorn ein falscher Großer Anführer sei, worauf ihnen tatsächlich viele im Trupp zustimmen. Schließlich beginnen die Paviane, den Kronstein zu schänden und Dorn und Beere sind gezwungen zu fliehen.

Wissenswertes Bearbeiten

  • Es handelt sich bei ihm und Klette nicht um denselben Pavian, da er sich in Goldene Wölfe daran erinnert, wie Stachel Paviane zu Treibblättern ernannt hat[6]. Dies hätte er nicht so genau wissen können, wenn er ursprünglich ein Mitglied des Krummbaum-Trupps gewesen wäre.

Quellen Bearbeiten

  1. 1,0 1,1 Jagende Schatten, Seite 40
  2. Jagende Schatten, Seite 202
  3. Jagende Schatten, Seite 47
  4. Jagende Schatten, Seite 68
  5. Jagende Schatten, Seite 157
  6. Goldene Wölfe, Seite 219
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