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Borke (Original: Bark) ist ein weiblicher Pavian und eine ehemalige Anführerin des Lichtwald-Trupps.

Aussehen Bearbeiten

Borke ist groß und hat braunes Fell. Ihre ernsten weisen Augen liegen in tiefen Höhlen[2].

Biografie Bearbeiten

Der Außenseiter Bearbeiten

Borke erscheint das erste Mal, als sie eine Ratsversammlung einberuft, um zu entscheiden, ob der Lichtwald-Trupp sich für den Beginn der Trockenzeit ein neues Lager suchen soll. Raff drückt jedoch seinen Unmut darüber aus, dass auch Heldenmut bei der Versammlung anwesend ist und als ihm mehrere andere Ratsmitglieder zustimmen, ist Borke gezwungen, in wegzuschicken.
Später, als Heldenmut sich zusammen mit Dorn, Matsch und Nuss' Freunden auf den Rückweg zum Lager des Trupps macht, nachdem Heldenmut sie vor einer Hyäne gerettet hat, ruft Borke ihn zu sich, um mit im zu sprechen. Sie spricht ihren Dank für seine Tat aus, weist in aber auch darauf hin, dass er sich nicht an ein dauerhaftes Leben im Lichtwald-Trupp gewöhnen sollte und dass er das Leben eines Löwen führen muss.
Kurze Zeit darauf stirbt Borke jedoch und als der Trupp ihren Leichnam findet, entdecken sie neben ihr auch eine tote Hyäne, woraufhin sie vermuten, dass beide sich gegenseitig im Kampf getötet haben. Heldenmut empfindet dabei Schuldgefühle, da es sich bei der Hyäne um dieselbe handelt, die er vertrieben hat, und denkt, dass er Borkes Tod hätte verhindern können, wenn er die Hyäne vorher getötet hätte.
Als Dorn zusammen mit Heldenmut Große Mutter aufsucht, damit sie ihnen hilft, einen Handel mit Leichtfuß' Geparden zu vereinbaren, entdeckt Dorn unter den Knochen, die neben Große Mutter liegen, auch den Schädel von Borke. Große Mutter erklärt ihnen, dass diese Knochen von Tieren stammen, bei deren Tod möglicherweise das Gesetz gebrochen wurde und als Dorn den Schädel umdreht, sieht er, dass Borkes Hinterkopf zertrümmert wurde. Er untersucht daraufhin noch einmal die Stelle, an der sie gestorben ist und erkennt, dass ein anderer Pavian sowohl sie als auch die Hyäne ermordet hat, indem er beiden mit einem Stein den Schädel eingeschlagen hat. Daraufhin vermutet Dorn, dass Raff der Täter ist, aber als er mit Stachel darüber spricht, stellt dieser klar, dass sie letztendlich keinen Beweis dafür haben und dementsprechend abwarten sollten, bis sie etwas gegen Raff in der Hand haben. Dorns Verdacht erweist sich aber schließlich als falsch, als kurz darauf auch Raff stirbt, nachdem er ein vergiftetes Dikdik gegessen hat.
Dorn erkennt schließlich, dass Stachel für Borke und Raffs Tod verantwortlich war, aber als er ihn damit konfrontiert, meint dieser nur, dass er getan hat, was er tun musste. Er droht, Dorn zu töten, sollte er dem Trupp von seinen Verbrechen erzählen.

Das Gesetz der Savanne Bearbeiten

Als der Lichtwald-Trupp beratschlagt, was sie nun nach Große Mutters Tod tun sollen, muss Dorn daran denken, wie er sie hatte aufsuchen wollen, um ihr von Stachels Verbrechen zu erzählen. Dazu gehört auch dessen Mord an Borke.
Als Aurora erfolglos versucht, aus Große Mutters Stoßzahn zu lesen, fragt sie sich, warum es nicht funktioniert, da sie beim Berühren von Borkes Schädel eine Vision bekommen hatte.
Beim Gespräch mit Heldenmut sagt Stachel ihm, dass er befürchtet, dass einige Paviane seines Trupps versuchen könnten, ihn so wie die vorigen Kronblätter loszuwerden.
Dorn stellt sich vor, Beere die Wahrheit über Stachel zu erzählen, wobei er überlegt, ihr zu sagen, dass ihr Vater nur Kronblatt geworden ist, weil er Borke und Raff getötet hat. Er entscheidet sich jedoch dagegen und entschuldigt sein Verhalten stattdessen damit, dass er durch die Morde aufgewühlt ist.
Dorn überlegt, Frosch in sein Wissen einzuweihen, damit sie ihm helfen kann, gegen Stachel vorzugehen. Er weiß, dass sie groß und stark ist, aber auch, dass das weder Borke noch Raff gerettet hat. Später erzählt er schließlich Nuss und Sternblatt von Stachels Taten.
Als die Starkzweige davon berichten, wie sie den Meerkatzen des Dornwald-Trupps eine Falle gestellt haben, sagt Mango, dass Stachel diesen Plan mit dem Rat hätte besprechen sollen, weil Borke es so gemacht hätte. Stachel meint, dass Borkes Tage lange vorbei sind.
Als Dorn kurz davor ist, Stachel zu töten, ruft er sich Borkes Tod in Erinnerung und findet, dass es nur gerecht ist, wenn Stachel auf dieselbe Art stirbt. Dann jedoch wendet sich das Blatt, als Stachel den Stein nimmt, sodass Dorn daran denkt, dass er selbst so sterben wird wie Borke.

Zeichen der Gebeine Bearbeiten

Borke wird einige Male von Dorn erwähnt, als er Aurora, Ranke und Heldenmut von den Verbrechen erzählt, die Stachel begangen hat.
Im Kampf mit Stachel greift Aurora ihn am Schwanz, um ihn herumzuwirbeln. Dadurch dringt sie in seine Erinnerungen ein und erlebt aus seiner Sicht, wie er Borke tötet und ihr Schädel zerbricht, während er auf sie einschlägt.

Goldene Wölfe Bearbeiten

Als Dorn und Aurora bemerken, dass beim Abhalten der zweiten Hochtat Flusspferde in der Nähe sind, versuchen sie, Lilly und Splitter dazu zu bringen, die Aktion abzubrechen. Andere Paviane kommen hinzu, darunter auch Mango, die meint, dass es die ersten abgehaltenen Hochtaten seit Borkes Lebzeiten seien und alle enttäuscht wären, wenn man sie abbrechen würde.
Einige Zeit später findet Dorn heraus, dass Ranke von einem anderen Pavian ermordet wurde. Der Täter hat ihr mit einem Stein den Schädel eingeschlagen, was Dorn daran erinnert, dass Stachel Borke und fast auch ihn selbst auf dieselbe Art getötet hat. Er kommt zu dem Schluss, dass die Kronwache hinter der Tat steckt, sodass er sie an Beere verrät. Klette gesteht die Tat ohne Reue, sodass Beere ihn zu einem Tiefwurz degradieren möchte, doch es gelingt ihm und dem Rest der Kronwache, den Trupp der Morgenröte zu übernehmen. Klette meint, dass das Kronblatt ein veraltetes Konzept sei, was laut ihm durch die vergangenen Anführer des Trupps bewiesen wurde: Borke und Raff seien schwach gewesen und hätten dafür gesorgt, dass Stachel an die Macht gekommen ist. Auch Beere hält er für eine ungeeignete Anführerin, sodass sie schließlich mit Dorn aus dem Trupp fliehen muss.

Quellen Bearbeiten

  1. Der Außenseiter, Seite 48
  2. Der Außenseiter, Seite 56
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